Tools und Lehren

Pitcheinstelllehre (Einstelllehre) und Paddellehre
Damit misst man den Anstellwinkel der Rotorblätter und der Paddel nach bzw. kann ihn korrekt bestimmen. Auf den Modellhubschraubern von Thundertiger (Raptoren) sind zwar am Modellhubschrauber Markierungen die anzeigen, wie der Einstellwinkel ist, das ist aber nur theoretisch bzw. nur dann richtig, wenn man die Gestängelängen entsprechend dem Plan anfertigt.
Spätestens beim ersten Fliegen will man sich dann sicher sein, dass eventuelle Probleme mit dem Modellmotor ihre Ursache nicht im falschen Einstellwinkel haben.
Gerade der Anfänger tut sich manchmal schwer, die richtige Vergasereinstellung des Verbrennermotors zu finden. Leistungsschwächen können aber auch am falschen Einstellwinkel liegen.
Also am besten gleich von Anfang an kaufen. Meine sind von Robbe und kosten ungefähr 60,- EUR. Es gibt aber billigere.

Heckrotorblattwaage
Damit kann man feststellen, ob ein Rotorblatt leichter ist als das andere. Das könnte zu Unwucht und Vibrationen führen und den Helikopter beschädigen.
Diese Waage habe ich selbst "gebaut". Sie besteht aus einer langen Schraube, 4 Muttern, 2 Röhrchen und einem größeren, mit Ausschnitt versehenen Rohr (hier das Heckrohr eines meiner abgestürzten Modellhubschrauber).
Zwischen die beiden mittleren Muttern werden die Heckrotorblätter geklemmt, auf den beiden Röhrchen kann das Konstrukt leicht rollen.

Und so sieht das dann aus.
Deutlich ist zu sehen, dass das linke Blatt schwerer ist und nach unten sinkt. Jetzt kann man auf das rechte Heckrotorblatt z.B. etwas Farbe aufsprühen, womit es nicht nur gleich schwer wird sondern es wird auch noch der drehende Heckrotor farbig markiert.

Rotorblattwaage
Damit stellt man sicher, dass die Hauptrotorblätter des Modellhubschraubers gleich schwer sind. Sie ist absolut unverzichtbar. Es gibt verschiedene Ausführungen in der Preisklasse 30,- bis 60,- EUR.
Nachdem die Blätter gleich schwer gemacht wurden, indem man z.B. einen Klebestreifen auf dem leichteren Blatt anbringt, müssen sie dann noch gewuchtet werden. Da hilft aber dann kein Werkzeug, da muss der Modelbauer schon selbst dran gehen.